Wer hat die Geschichte von Jesus Christus aufgeschrieben?

Die Geschichte von Jesus Christus wurde von seinen Nachfolgern mündlich weitergegeben, bevor man wenige Jahrzehnte nach Tod, Auferstehung und Himmelfahrt von Jesus die Überlieferung schriftlich festhielt. Die Berichte wurden von Menschen verfasst, die zum Teil selbst Augenzeugen der Ereignisse waren (Johannes 21,24) oder auf zuverlässige Quellen aus erster Hand zurückgriffen (Lukas 1,1-4). Wie bei den Heiligen Schriften des Alten Testaments geschah das unter der Leitung des Heiligen Geistes.
Woher kannte Johannes der Täufer Jesus Christus?

Johannes der Täufer und Jesus Christus waren über ihre Mütter verwandt. Möglicherweise haben die beiden sich daher bereits als Kinder getroffen, jedoch wird in der Bibel nichts davon berichtet. Von Interesse ist eher ihre Begegnung als Erwachsene, von der in allen vier Evangelien erzählt wird. Unter anderem wird dort deutlich: Gott selbst hat Johannes gezeigt, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der die Schuld der Welt tragen wird (Johannes 1,29-34).
Warum wusste Johannes der Täufer über Jesus Christus Bescheid?

Die Evangelien berichten, dass Johannes der Täufer über die Identität von Jesus Christus sehr gut Bescheid wusste. Zum einen lässt sich das auf direkte Eingebung von Gott zurückführen. Diese hing mit der Taufe von Jesus zusammen, die Johannes durchführte. Zum anderen war Johannes mit den Heiligen Schriften vertraut und überzeugt, dass sich in Jesus Christus Gottes Versprechen erfüllten.
Wie funktioniert die Auferstehung von Jesus Christus?

Die Auferstehung von Jesus Christus ist eine der zentralen Lehren des christlichen Glaubens und unterscheidet ihn von anderen Religionen. Die Bibel betont, dass Jesus nicht nur tatsächlich körperlich starb, sondern nach drei Tagen leibhaftig von den Toten auferstand (1. Korinther 15,4). Nur weil Jesus die komplette Kontrolle über Leben und Tod hat, kann die Auferstehung mit der Wissenschaft in Einklang stehen. Deshalb hat seine Auferstehung auch mit dem Schicksal von allen Menschen zu tun.
Wie konnte Jesus Christus auferstehen?

Der Tod und die Auferstehung von Jesus sind die einzigartigen Angelpunkte des christlichen Glaubens. Diese Ereignisse waren laut der Bibel nur deshalb möglich, weil es sich bei Jesus um mehr als nur einen vorbildlichen Menschen oder ein religiöses Oberhaupt handelt – er ist der Sohn Gottes und die Quelle des Lebens. Nur der leibhaftige Tod und die Auferstehung von Jesus stellen sicher, dass Gottes Plan mit der Welt in Erfüllung geht, das Böse besiegt und die Menschheit mit Gott versöhnt wird.
Wie hat Jesus Christus den Tod überlebt?

„Den Tod überleben“ – ist das nicht ein Widerspruch in sich? Genau das ist ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens: Jesus Christus war tot und Gott hat ihn leibhaftig von den Toten auferweckt. Er hat Jesus in ein neues Leben gerufen und ihm alles im Universum, auch den Tod, untertan gemacht. Darum ist Jesus die Quelle des Lebens. Er ist fähig, den Tod außer Kraft zu setzen (Johannes 1,3-4; 11,38-44).
Wieso gibt es unterschiedliche Aussagen zur Auferstehung von Jesus Christus?

Die verschiedenen Texte, die über das Leben, Sterben und Auferstehen von Jesus Christus berichten, betonen unterschiedliche Nuancen. Sie beleuchten die Ereignisse, von denen sie schreiben, aus verschiedenen Perspektiven. Das bedeutet nicht, dass sie sich widersprechen – im Gegenteil, sie lassen sich in Übereinstimmung bringen.
Was bedeutet die Gnade unseres Herrn Jesus Christus heute?

Der Ausdruck „die Gnade unseres Herrn Jesus Christus“ stammt von den ersten Nachfolgern von Jesus und ist u. a. als Wunsch in den Briefen des Neuen Testaments zu finden. Er beschreibt all das, was Gott einem Menschen schenken will und was ihn zum Positiven verändert, z. B. die Vergebung der Schuld oder eine neue besondere Stellung vor Gott. Diese Dinge können wir durch den Glauben und eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus empfangen. Weil Jesus von den Toten auferstand, ist diese Gnade bis heute zugänglich.
Was steht in Johannes über das Leben von Jesus Christus?

Das Johannesevangelium liefert einen einzigartigen Einblick in das Leben von Jesus Christus. Es erhebt nicht den Anspruch, eine vollständige Biografie zu sein. Trotzdem enthält es die wichtigsten Informationen über das Leben von Jesus und wurde von einem Augenzeugen verfasst (Johannes 21,24). Unter anderem wird über den öffentlichen Dienst von Jesus, seine Begegnungen mit Menschen und die wachsende Ablehnung ihm gegenüber berichtet. Aber auch über seine Verhaftung und Hinrichtung – und natürlich über seine Auferstehung.
Was ist die wahre Geschichte von Jesus Christus?

Außerhalb der Bibel finden sich Belege dafür, dass Jesus Christus eine historische Person war, die von den Römern gekreuzigt wurde. Vor allem die vier Evangelien berichten ausführlicher über das Leben von Jesus. Der Kern der Geschichte von Jesus lässt sich so zusammenfassen: Jesus starb freiwillig für die Menschheit am Kreuz. Er wurde begraben und nach drei Tagen von den Toten auferweckt. Die ersten Nachfolger von Jesus waren überzeugt davon, dass dies die Wahrheit war.
Wann genau starb Jesus Christus?

Jesus Christus starb an einem Freitag vor dem Passafest um ca. 15 Uhr, vermutlich am 7. April im Jahre 30 oder am 3. April im Jahre 33. Dieses Datum lässt sich errechnen, weil die vier Evangelien der Bibel berichten, dass Jesus an einem Freitag starb (Markus 15,42) und dass er etwas über dreißig Jahre alt war (Lukas 3,23). Gerade im Jahre 30 und 33 fiel der Tag vor dem Passafest auf einen Freitag. Deshalb sind diese beiden Daten die wahrscheinlichsten Termine für den Tod von Jesus.
Warum glauben nur manche Menschen an Jesus Christus?

Die Gründe, weshalb Menschen nicht an Jesus glauben, sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Doch der eigentliche Grund ist das menschliche Herz. Nicht an Jesus zu glauben ist kein intellektuelles Problem, sondern eine Frage des Willens. Jeder Mensch möchte selbst über sein Leben bestimmen. Wer an Jesus glaubt, der gibt sein Recht der Selbstbestimmung auf und entblößt, wie hilflos und verkehrt er ist. Das geht gegen die menschliche Natur (vgl. Johannes 3,19-20).
