
Zum einen wollten die Gegner von Jesus ihn aus dem Weg räumen und verklagten ihn bei den Römern. Sie beschuldigten ihn, dass er sich als König der Juden bezeichnet habe. Sich selbst zum Herrscher gegen den Kaiser zu machen, wurde mit der Kreuzigung bestraft (Johannes 18,33ff). Zum anderen kündigte Jesus an, dass er umgebracht werden musste (Markus 8,31). Durch seinen Tod wurde die Sünde der Welt vergeben (Jesaja 53,5; 1. Petrus 2,24) und die Welt wurde mit Gott versöhnt (2. Korinther 5,19).

Die Kreuzigung von Jesus hat die Weltgeschichte verändert. Ihre Bedeutung kann gar nicht überschätzt werden. Durch die Kreuzigung von Jesus Christus entstand das Christentum. Mit der Kreuzigung von Jesus Christus hatte Gott selbst gehandelt. Das bezeugten die Jünger, die Nachfolger von Jesus (Apostelgeschichte 2,23). Durch die Kreuzigung ist die Trennung zwischen Gott und Menschen aufgehoben (Sünde; vgl. 1. Petrus 2,24) und Gott schenkt den Menschen ewiges Leben (Römer 6,22-23).

Die Kreuzigung fand zwischen 27–36 n. Chr. in Jerusalem statt. Dazu führen folgende Daten:
Der 7. April 30 ist das wahrscheinlichste Datum.

„Bald“, diese Antwort gibt Jesus selbst (Offenbarung 22,20). Aber er sagt auch, dass kein Mensch den Zeitpunkt seines Wiederkommens weiß (Markus 13,32) und dass es plötzlich sein wird (Matthäus 24,27). Davor jedoch wird es einige negative Anzeichen geben, die den Niedergang der Welt und der Gläubigen beschreiben (Matthäus 24,3ff). Der Glaube an Jesus nimmt die Ängste und Nöte der Welt ernst und gibt begründete Hoffnung und Kraft darüber hinaus.

Jesus kommt aus dem „Himmel“ wieder. Das ist der Ort, an dem er vor seiner Menschwerdung war und an den er am Ende seines irdischen Lebens wieder „aufgefahren“ ist (1. Korinther 15,47). Dort setzte er sich an die rechte Seite seines Vaters, der im Himmel wohnt. Von dort aus lenkt er die Geschicke des ganzen Kosmos. Eines Tages wird er wieder in unsere Dimension heraustreten und sich für uns sichtbar machen. Dann werden alle Augen ihn sehen (Matthäus 26,64).

Jesus selbst hat mehrmals gesagt, dass er wiederkommen wird (Johannes 14,3). Warum sollte man ihm das glauben? Weil die Prognosen über seine eigene Zukunft zuverlässig waren und sind. Jesus ist z. B. am dritten Tag auferstanden – so wie er es vorher angekündigt hatte (Matthäus 17,23). Das ist ein starker Hinweis darauf, dass Jesus auch wirklich wiederkommen wird – so, wie er es angekündigt hat (Matthäus 28,5-6).

Mit ziemlicher Sicherheit wurde Jesus im Alter von etwa 30 Jahren von Johannes getauft (Lukas 3,23; Matthäus 3,13-17). In der Nähe von Bethanien am Jordan trat er dabei zum ersten Mal ins Rampenlicht (Johannes 1,28). Gleich danach berief er erste Nachfolger, begann durch Israel zu wandern, zu predigen und dabei die Ankunft des Reiches Gottes zu verkündigen. Damit Menschen an dieser neuen Realität Gottes teilhaben können, lädt er sie bis heute ein, ihm zu glauben. (Markus 1,15)

Jesus wurde aus 5 Gründen getauft:
1. Er solidarisierte sich mit Johannes dem Täufer und denen, die auf Gottes Rettung warteten und Buße taten.
2. Er reihte sich in Gottes Plan ein, um eine perfekte Gerechtigkeit für jeden Menschen zu ermöglichen.
3. Er erfüllte viele Voraussagen und bestätigte damit seine Identität.
4. Er durchbrach die Trennung zwischen Gott und uns Menschen.
5. Er bekam den Zuspruch seines Vaters und damit Mut für seinen Auftrag.

Die genauen Zeitpunkte der Geburt und des Todes von Jesus sind nicht bekannt. Es wird aber vermutet, dass Jesus etwa 33 Jahre lang auf der Erde lebte. Hinweise dazu liefern die Augenzeugenberichte in der Bibel. Von Lukas wissen wir, dass Jesus mit etwa 30 Jahren öffentlich zu wirken begann (Lukas 3,23). Und Johannes berichtet von wiederkehrenden Passafesten, die darauf schließen lassen, dass Jesus drei Jahre wirkte, bis sein Leben auf der Erde endete (Johannes 2,13; 6,4; 12,1).


Obwohl Jesus Gott ist, ist er auch zu 100% Mensch (Philipper 2,6-7). Er versteht mich und meine Situation, weil er das Leben mit allen schönen und schwierigen Seiten kennt (Hebräer 4,15). Außerdem war es von Anfang an Gottes Plan, dass er Jesus als Mensch senden würde (Epheser 1,4-5.7). Jesus Christus wurde geboren, um für unsere Sünde zu sterben und uns Vergebung, ewiges Leben und Gemeinschaft mit Gott zu ermöglichen (Johannes 11,25-26).

Jesus Christus, der Sohn Gottes, kam nicht als mächtiger Herrscher, sondern als kleines Kind zur Welt. Er blieb wahrer Gott und wurde zugleich wahrer Mensch. Deshalb wurde er von Gott gezeugt und von Maria, seiner Mutter, geboren.
Schon Jahrhunderte zuvor hatte Gott den Propheten des Volkes Israel das Kommen eines Retters und die Umstände seiner Geburt geoffenbart. Alles geschah dann genau so, wie es vorhergesagt war.
