
Beim letzten Abendessen mit seinen Jüngern hat Jesus mit Brot und Wein seinen Tod erklärt. Wenn Christen das Abendmahl feiern, erinnern sie sich daran.

Viele Texte in der Bibel erzählen uns von Jesus Christus. Darin erfahren wir: Jesus ist Gott und Mensch. Er kam freiwillig auf diese Erde, um die Beziehung zwischen Gott und den Menschen heile zu machen. Er bietet uns Vergebung unserer Sünden an. Wenn wir dieses Geschenk annehmen, können wir eine richtige Beziehung zu Jesus haben, wie zu einem Freund, der uns unendlich liebt. Aber auch wie zu einem Gott, der alles weiß und kann.

Die Auferstehung von Jesus Christus ist von zentraler Bedeutung im christlichen Glauben. Gemäß der Bibel waren sowohl sein Tod als auch die Auferstehung notwendig.

Jesus Christus hat häufig im Gebet die Verbindung zu seinem himmlischen Vater gesucht. Das sollen auch seine Nachfolger tun, denn Gott erhört Gebet gerne.

Die Kreuzigung war eine grauenvolle Hinrichtungsmethode. Dass Jesus Christus sie erlitt, ist dramatisch, aber aus Sicht des Neuen Testamentes notwendig.

Jesus wurde von einem seiner eigenen Schüler namens Judas Iskariot verraten. Die Frage der Verantwortung und Schuld im Fall Judas wurde viel diskutiert.

Jesus hat den Willen seines Vaters durch persönliche Offenbarungen und durch das Lesen und Verinnerlichen der Heiligen Schrift erfahren. Er hat viel mit seinem himmlischen Vater gesprochen, also zu ihm gebetet. Jesus tat immer das, was der Vater ihm zeigte. Sogar in seiner größten Herausforderung, angesichts seines bevorstehenden Todes, stellte er den Willen seines Vaters über seinen eigenen.

Die Evangelien enthalten die Lehren, die Jesus seine Jünger gelehrt hat. Nach dem Tod und der Auferstehung von Jesus haben die Jünger sowie andere Augenzeugen ihre Erfahrungen mit Jesus zuerst mündlich weitergegeben. Diese mündlichen Berichte wurden jedoch relativ schnell aufgeschrieben. Die Kürze der Evangelien weist darauf hin, dass die Überlieferungen das Wesentliche über Jesus erhalten. Sie sind keine phantasievollen Geschichten.


Ja, Jesus kennt die Wahrheit über dein Leben. Während Menschen oft lügen und sich verstellen, ist Gott immer ehrlich und wahrhaftig (4. Mose 23,19). Jesus ist der wahre Sohn Gottes. Er offenbart die Lügen in unserem Leben und befreit uns von ihnen. Der Heilige Geist hilft uns, diese Wahrheit zu verstehen und in unserem Leben anzunehmen (Johannes 16,13).

Für Jesus Christus ist Wahrheit nicht relativ oder diskutierbar. Vielmehr ist sie klar und eindeutig. Er sagte über sich selbst: „Ich bin [...] die Wahrheit“ (Johannes 14,6). Diese Wahrheit übersteigt menschliches Wissen und wissenschaftliche Objektivität. Sie fordert jeden Menschen heraus, sich zu entscheiden, ob er Jesus glaubt oder nicht. Das bedeutet allerdings nicht, dass unsere persönlichen Glaubensüberzeugungen ebenso absolut wahr sind.

Wichtig ist: Wir müssen nichts tun, um Gott zu gefallen, sondern Gott schenkt uns sein Heil. Daraufhin können wir tun, was er von uns will.
Er will, dass wir unser Leben ändern und an das Evangelium glauben. Wir sollen ihm nachfolgen, ihm unser ganzes Leben zur Verfügung stellen und Gott und unsere Nächsten lieben. Durch die Teilnahme am Abendmahl bekräftigen wir den neuen Bund mit Gott. Die Gute Nachricht von Gottes Liebe sollen wir in die Welt hinaustragen.
