
Die Bergpredigt von Jesus Christus beginnt in Matthäus 5,1 und endet mit der Schlussbemerkung über die Vollmacht von Jesus in Matthäus 7,28-29. Sie beginnt mit den sogenannten Seligpreisungen. Anschließend redet Jesus über verschiedene Themen wie z. B. Ehe, Feindesliebe, Gebet oder Sorgen. Die Bergpredigt enthält bekannte Worte wie das Gebot zur Feindesliebe oder das Vater Unser. Die Bergpredigt will denen, die Jesus nachfolgen, helfen, den Stürmen des Lebens gut standzuhalten.

Filme über Jesus Christus können uns dabei helfen, ihn als historische Person besser einzuordnen. Vor allem über die Lebenswelt von Jesus können wir in Filmen einiges erfahren: Wie sahen Dörfer aus, wie haben Menschen damals gelebt? Uns sollte aber klar sein: Filme über Jesus sind immer eine Interpretation der biblischen Texte. Oft werden die biblischen Geschichten ausgeschmückt, um sie filmtauglicher zu machen. Zuverlässige Informationen über Jesus erhalten wir aus der Bibel.

Jesus feierte mit seinen Jüngern das Sedermahl zur Eröffnung des Passafestes. Er erklärte beim Austeilen des Brotes und des Weines, dass sein bevorstehendes Sterben am Kreuz die Rettung aller Menschen bedeutete (Matthäus 26,26-28). Zugleich sagte er, dass seine Jünger die Feier dieses Mahles später zum Gedächtnis wiederholen sollten (vgl. 1. Korinther 11,23-26). Diese Mahlfeier soll uns vergewissern, dass Jesus ein für alle Mal stellvertretend für uns gestorben ist.

Jesus Christus kam in die Welt, um die Menschen vom Fluch der Sünde zu befreien. Die römischen Soldaten peitschten ihn aus und setzten ihm eine Dornenkrone auf. Diese Dornenkrone symbolisierte den Fluch, der wegen der Sünde in diese Welt kam. Damals verfluchte Gott den Erdboden, der Dornen und Disteln hervorbringen sollte. Eigentlich war die Dornenkrone also ein Zeichen der Schmach, der Dürre und der Mühsal. Doch als Jesus sie trug, wurde sie zur Krone des Siegers und des Lebens.

Auf Darstellungen von Jesus am Kreuz liest man häufig die Beschriftung „I.N.R.I.”.
Diese Buchstaben stehen für die lateinischen Wörter: I[esus] N[azarenus] R[ex] I[udaeorum]. Übersetzt bedeutet das: „Jesus von Nazareth, [der] König der Juden“. Laut dem Neuen Testament wurde am Kreuz von Jesus ein Schild angebracht, auf dem eine Aufschrift in drei Sprachen zu lesen war (Johannes 19,19-20). Diese Aufschrift sollte darauf hinweisen, für welches Verbrechen Jesus am Kreuz starb.

Jesus konnte lesen und schreiben. Als Kind fiel außerdem schon durch seine außergewöhnliche Einsicht auf (Lukas 2,47). Später erlernte er den Beruf eines Bauhandwerkers oder Zimmermanns. Mit 30 trat Jesus als Rabbi (Lehrer, Meister) an die Öffentlichkeit. Seine außergewöhnliche Weisheit und Vollmacht waren ihm von Gott, seinem Vater, verliehen worden. Seine eigentliche Mission war es, Menschen von ihrer Sünde zu erlösen und mit Gott in Verbindung zu bringen.


Du solltest Jesus nachfolgen, weil das dich und die Welt positiv verändert. Jesus ruft dich in die Nachfolge und du ehrst Gott, indem du Jesus nachfolgst.
Wenn du Jesus bereits nachfolgst und gerade unsicher bist, was das bringt, dann halte an den Versprechen von Jesus fest: Er geht mit dir, er gibt dir Kraft, seine Lehre ist beständig und vollmächtig und seine Last ist leicht. Es gibt einen ewigen Lohn, der es wert ist. Jesus versorgt dich auf dem Weg, den du mit ihm gehst (Matthäus 6,33).

Alle Menschen folgen etwas und werden geprägt. Was ist so besonders an Jesus? Aus der Bibel und aus Beobachtung kennen wir drei äußere Gründe:
1. Einfluss: Einladun eines glaubwürdigen Menschen (Johannes 1,40-41)
2. Gruppe: Teilhabe an einer attraktive Gruppe (Apostelgeschichte 5,12-14)
3. Intellekt: Antworten auf existenzielle Fragen (Johannes 20,27-28)
Aber es gibt auch einen göttlichen, unwiderstehlichen Ruf zur Nachfolge, der so kraftvoll ist wie die Schöpfung (2. Korinther 4,6).

Jesus hat gesagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt keinen anderen Weg zum Vater als mich.” (Johannes 14,6) Viele Weltanschauungen bieten verschiedene Wege zu einem gelingenden Leben an. Als Christen glauben wir: Gott ist der Schöpfer der Welt. Also bestimmt er allein, ob und wie seine Geschöpfe Verbindung mit ihm aufnehmen und ein erfülltes Leben führen können. Die Bibel dokumentiert, wie Gott allen Menschen durch Jesus Versöhnung geschaffen hat und anbietet (2. Korinther 5,19-21).

Die letzten Tage von Jesus Christus vor seinem Tod am Kreuz werden häufig als Passionszeit (Leidenszeit) bezeichnet. Christen weltweit denken in der Woche vor Ostern in Gottesdiensten und Andachten an diese Leidenszeit Jesu. Die Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes) erzählen von den letzten Tagen von Jesus Christus.

„Im Namen von …“ bedeutet zunächst „im Auftrag von …“. Jesus hat den Auftrag gegeben, zu taufen (Matthäus 28,19). Jede christliche Taufe folgt dieser Anweisung.
Doch der Ausdruck „taufen im Namen von…“ hat noch tiefere Bedeutungen. Er kann auch mit „taufen auf den Namen von Jesus Christus“ übersetzt werden. Dann beschreibt er eine Eigentums-Übereignung. Wer getauft wurde, kann wissen: „Ich gehöre Jesus Christus, ich bin sein Eigentum. Ich gehöre in den Herrschaftsbereich von Jesus hinein.“
