
Jesus meditierte in dem Sinne, dass er sich immer wieder zum Gebet zurückzog (Lukas 5,16; Lukas 6,12). Gebet verstand er dabei allerdings als Gespräch mit seinem himmlischen Vater als Gegenüber (Lukas 10,21; Lukas 11,2) und nicht als Selbstversenkung.

7–4 v. Chr.: Geburt von Jesus Christus (Lukas 2,1-2; Matthäus 2)
26/27 n. Chr.: Johannes der Täufer tritt öffentlich auf und tauft am Jordan (Lukas 3,1-3). Jesus ist zu dieser Zeit etwa 30 Jahre alt (Lukas 3,23).
27/28 n. Chr.: Jesus Christus tritt öffentlich auf (z. B. Markus 1–13)
7. April 30 n. Chr./3. April 33 n. Chr.: Jesus Christus wird in Jerusalem unter Pontius Pilatus am Kreuz hingerichtet.
9. April 30 n. Chr./5. April 33 n. Chr.: Auferstehung von Jesus Christus (Ostern)
30 n. Chr./33 n. Chr.: Himmelfahrt

„Blut“ bedeutet in der Bibel „Leben“. Wenn Jesus beim Abendmahl sagt: „Mein Blut wird für die vielen vergossen“ (Matthäus 26,28), dann heißt das: Mein Leben wird hingegeben, wird geopfert für die vielen Menschen.

Die Bergpredigt von Jesus Christus findet man im Matthäusevangelium, Kapitel 5,1–7,29. Im Lukasevangelium steht in Kapitel 6,20-49 eine andere Variante dieser Predigt. Diese überschneidet sich in vielen Punkten mit der Bergpredigt im Matthäusevangelium, ist jedoch kürzer. Ansonsten kommen Themen und Aussagen aus der Bergpredigt auch an vielen anderen Stellen des Lukasevangeliums und des Markusevangeliums vor (z. B. Lukas 8,16 und Markus 4,21).

Für mich ist Jesus Christus der Freund an meiner Seite, der mir meine Schuld vergibt und der mich bedingungslos liebt. Er gab mir ein sinnerfülltes Leben und eine Perspektive über den Tod hinaus - das ewige Leben. (Johannes 3,16 u. 36) Jesus ist Gottes Sohn, der Mensch wurde und für unsere Sünden starb. Nach drei Tagen ist er leibhaftig auferstanden und später in den Himmel aufgefahren. Seitdem wohnt er durch seinen Heiligen Geist in jedem Gläubigen (Epheser 1,13).

Aus drei Gründen ist Jesus Christus wichtig für Erwachsene und Kinder:
1. Jesus Christus ist wahrer Gott und er ist wahrer Mensch (Johannes 1,14). Das ist einzigartig.
2. Jesus Christus ist der Retter (Lukas 19,10). Das ist die gute Nachricht, die wir kennen müssen.
3. Jesus Christus ist unser Herr und wird wiederkommen (Matthäus 24,30). Er entscheidet unsere Zukunft.

Jesus Christus war und ist der Sohn des lebendigen Gottes. Er ist der lang versprochene Messias und Retter der Menschen. Katholiken nehmen Jesus Christus auf diese Weise an, ebenso wie andere Christen (vgl. Matthäus 16,16). Dieses Verständnis entspricht der allgemeinen christlichen Sicht und der Offenbarung in den Heiligen Schriften der Bibel.

Die jüdische Regierung hatte vor, Jesus umzubringen. Allerdings war Jesus beim Volk beliebt und deshalb konnten sie ihn nicht gefangen nehmen, denn tagsüber war er bei seinen Vorträgen im Tempel von vielen Zuhörern umgeben. Diese hätten mit einem Aufstand reagiert. Also suchte der Hohe Rat eine Gelegenheit, wo Jesus nicht von dieser Menge umgeben war. Judas Iskariot verriet ihnen den Aufenthaltsort von Jesus, indem er sie zum Ölberg führte, wo sie ihn ergreifen konnten.

Neben Jesus wurden zwei weitere Personen gekreuzigt. Einer zur Linken und einer zur Rechten von Jesus. Beide waren Verbrecher und wurden von den Römern verurteilt. Einer von ihnen glaubte kurz vor seinem Tod an Jesus (Lukas 23,42).

„In Jesus Christus sein” bedeutet, dass ein Mensch Jesus Christus als Sohn Gottes anerkennt und sich für ein Leben unter seiner Führung entscheidet (2. Korinther 5,17). Ab dann sieht Gott dich so, als wärst du „in Christus“. Diesen neuen Zustand „in Christus“ bietet Gott allen Menschen an, und zwar indem er jeden Menschen dazu aufruft, an seinen Sohn Jesus Christus zu glauben. Wer „in Christus“ ist darf alle Vorrechte in Anspruch nehmen, die auch Jesus Christus besitzt (Epheser 1,3).

Was wir über Jesus wissen, wissen wir aus der Bibel. Hier steht, dass Jesus einerseits ganz und gar Mensch war, von Gott gesandt. Er wurde in Betlehem geboren und wuchs in Nazaret als Erstgeborener in einer großen Familie auf. Aber er tat Wunder und predigte außergewöhnlich. So erkannten immer mehr Menschen, dass er der von Gott gesandte Messias, der Christus, der Sohn Gottes war. Er starb an unserer Stelle, um uns zu erlösen, und wurde von Gott auferweckt und in den Himmel geholt.

Christen nehmen sich Christus zum Vorbild (Philipper 2,5). Weil sie ihm nachfolgen, schauen sie sich von ihm ab, wie er sich gegenüber seinem himmlischen Vater verhält. Sie lernen von ihm, wie er betet, leidet, vertraut, wie er Freund und Feind liebt und zur Umkehr einlädt (Matthäus 5,16).
