Wer bin ich in Jesus Christus?

„In Jesus Christus sein” bedeutet, dass ein Mensch Jesus Christus als Sohn Gottes anerkennt und sich für ein Leben unter seiner Führung entscheidet (2. Korinther 5,17). Ab dann sieht Gott dich so, als wärst du „in Christus“. Diesen neuen Zustand „in Christus“ bietet Gott allen Menschen an, und zwar indem er jeden Menschen dazu aufruft, an seinen Sohn Jesus Christus zu glauben. Wer „in Christus“ ist darf alle Vorrechte in Anspruch nehmen, die auch Jesus Christus besitzt (Epheser 1,3).
Wer war Jesus Christus wirklich

Was wir über Jesus wissen, wissen wir aus der Bibel. Hier steht, dass Jesus einerseits ganz und gar Mensch war, von Gott gesandt. Er wurde in Betlehem geboren und wuchs in Nazaret als Erstgeborener in einer großen Familie auf. Aber er tat Wunder und predigte außergewöhnlich. So erkannten immer mehr Menschen, dass er der von Gott gesandte Messias, der Christus, der Sohn Gottes war. Er starb an unserer Stelle, um uns zu erlösen, und wurde von Gott auferweckt und in den Himmel geholt.
So wie Jesus Christus lasst uns gesonnen sein?

Christen nehmen sich Christus zum Vorbild (Philipper 2,5). Weil sie ihm nachfolgen, schauen sie sich von ihm ab, wie er sich gegenüber seinem himmlischen Vater verhält. Sie lernen von ihm, wie er betet, leidet, vertraut, wie er Freund und Feind liebt und zur Umkehr einlädt (Matthäus 5,16).
Wie groß war Jesus Christus?

Jesus Christus war so groß, dass er die ganze Welt erschuf, aber zugleich so klein, dass er als kleines Kind in eine Futterkrippe gelegt werden konnte. Über seine Körpergröße als Mensch ist uns aus der Bibel nichts bekannt. Manche Forscher halten das Turiner Grabtuch für das Grabtuch von Jesus und berechnen daraus eine Körpergröße von über 180 Zentimetern. Das ist aber nicht gesichert.
Was war die wichtigste Botschaft von Jesus Christus

Die wichtigste Botschaft von Jesus Christus ist, dass mit seinem Kommen die Herrschaft Gottes gegenwärtig ist (Markus 1,15). Jesus sagte: „Ich bin das Brot des Lebens, das Licht der Welt, die Tür, der gute Hirte, die Auferstehung, der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Johannes 6,35; Johannes 8,12; Johannes 10,9.11; Johannes 11,25; Johannes 14,6) In Jesus offenbart sich Gott selbst. Jesus sagte: „Ich und der Vater sind eins.“ (Johannes 10,30)
Warum ist Jesus Christus der Eckstein?

In harten Auseinandersetzungen um seine Autorität hat Jesus Christus von sich selbst als „Eckstein“ gesprochen (Matthäus 21,42). Der Eckstein gehört zum Fundament eines Bauwerks, gibt ihm Festigkeit, Halt und Ausrichtung. Hier geht es bildlich um das “Bauwerk” der Gemeinschaft von Jesus-Nachfolgern—die Kirche. Diese gründet auf ihm (Epheser 2,20-22), und er ist der Maßstab für das Leben der Christen (die „lebendigen Steine“ des auf Christus gründenden Bauwerks, 1. Petrus 2,4-10).
Warum glaubten die Menschen nicht an Jesus Christus?

Mit seinem unpolitischen Auftreten passte Jesus nicht zu der damaligen Erwartung der Menschen. Sie hatten auf einen politischen Retter gehofft (Lukas 1,67-71). Außerdem vertrat Jesus einen Anspruch als Sohn Gottes (Matthäus 26,63-64), der seine Zuhörer herausforderte. Sie mussten ihre Stellung zu ihm (Johannes 3,18), ihre Glaubensvorstellungen (z. B. beim Sabbatgebot, Markus 3,1-6) und ihr Leben überdenken (Matthäus 4,17). Dazu waren viele Menschen nicht bereit.
Wie reagierten die Menschen auf die Wunder von Jesus Christus?

So unterschiedlich Menschen sind, so verschieden reagieren sie auf das wunderbare, das überirdische Handeln von Jesus, dem Sohn Gottes: Die Reaktionen gehen von gleichgültig, ablehnend, verärgert (Markus 6,2-6), missdeutend (Matthäus 9,33-34) über nachdenklich-prüfend (Lukas 24,19-21), sich wundern und staunen (Markus 5,42), sich freuen und jubeln, darüber sprechen, Gott danken und ehren (Lukas 13,12-13), es weitersagen, bis hin zur persönlichen Jesus-Nachfolge (Markus 10,52).
Wie wählte Jesus Christus seine Jünger aus?

Jesus berief jeden einzelnen seiner Jünger persönlich. Dies geschah z. B. mit den Worten: „Folge mir nach!“ Wer diesem Ruf folgte, reihte sich ein in den Kreis derer, die bei Jesus bleiben und von ihm lernen wollten. Diese erwachsenen Schüler von Jesus Christus werden im Neuen Testament Jünger genannt (siehe z. B. Matthäus 5,1). Matthäus, der auch Levi genannt wird, hat diese Berufung selbst erlebt und aufgeschrieben (Matthäus 9,9).
Warum folgten die Jünger Jesus Christus?

Alle, die Jesus nachfolgen, trafen in ihrem Leben die Entscheidung, die Berufung von Jesus anzunehmen und in seine Fußstapfen zu treten: „Dazu hat er euch nämlich berufen … Christus hat euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt.“ (1. Petrus 2,21)
Warum heilte Jesus Christus?

Jesus Christus heilte Kranke, um ihnen Gottes wohltuende Liebe zu zeigen. Seine Wunder sind Zeichen für die unverbrüchliche Gemeinschaft der Menschen mit Gott. Aber auch für die ewige Rettung und das Leben in der heilen Welt Gottes, das Gott den Menschen schenken möchte, und die Überwindung von Sünde, Tod und Teufel.
Warum hat Jesus Christus Wunder vollbracht?

Die Wunder von Jesus sollten darauf hinweisen, dass er der Messias, also der Gesandte Gottes war. Sein größtes Wunder und sein Auftrag war die Erlösung der Menschheit. Alle Wunder von Jesus waren reale Zeichen und bedeutsame Hinweise auf den allmächtigen dreieinigen Gott und auf seine Heiligkeit und Herrlichkeit (Matthäus 12,28).
