
Unter Quantenphysikern und in der Wissenschaft im Allgemeinen gibt es viele unterschiedliche Ansichten über Jesus Christus. Die einen glauben, dass Jesus nur eine historische Person war. Die anderen glauben, dass erwirklich der Sohn Gottes und Erlöser der Menschheit war.

Die vier „Evangelien“ in der Bibel enthalten vieles, was Jesus Christus gesagt hat: kurze Sätze und längere Reden, Bildergeschichten und Gespräche mit Freunden und Gegnern. Vermutlich wurden viele Worte von Jesus schon vor seinem Tod notiert und weitergegeben. Nach Ostern haben Augen- und Ohrenzeugen von Jesus seine Worte gesammelt. So kamen sie in die Evangelien.

Über Rio de Janeiro ragt seit 1931 eine riesige Statue in den Himmel. Sie ist 30 m hoch und steht auf einem 8 m hohen Sockel, in dem sich eine Kapelle befindet. Da sie auf dem 710 m hohen Berg Corcovado steht, ist sie weithin sichtbar. Die Statue soll an die 1822 erreichte Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal erinnern. In der Landessprache (portugiesisch) heißt sie Cristo Redentor, Christus, der Erlöser und klingt somit an Bibelstellen über die Erlösung an wie Titus 2,14 und Psalm 130,7-8.

„Viele Wege führen nach Rom“ – aber nur einer zu Gott, und auf dem Wegweiser steht: Jesus Christus. Jesus sagte in seiner großen Abschiedsrede vor seinem Tod: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es gibt keinen anderen Weg zum Vater als mich.“ (Johannes 14,6) Zu dieser knallharten Selbstaussage von Jesus muss jeder Mensch, der sie hört, Stellung beziehen: annehmen oder ablehnen.

Jesus Christus ist der Weg zum ewigen Leben. Jeder, der an Jesus Christus glaubt, erhält das ewige Leben. Dieses Leben der Gemeinschaft mit Gott und Jesus fängt durch den Glauben bereits hier und jetzt an und wird in Zukunft vollendet. Jesus sagte: „Ich bin die Auferstehung und das Leben! Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht von Gott getrennt.“ (Johannes 11,25-26)

Am Kreuz versprach Jesus dem Verbrecher: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein!“ (Lukas 23,43). Das heißt: Nach seinem Tod war er dort. Ob er jetzt im Paradies ist, hängt von der Bedeutung des Wortes „Paradies“ ab. In 2. Korinther 12,4 wird „Paradies“ wie „Himmel“ verstanden. Nach diesem Verständnis ist Jesus im Paradies, denn das Neue Testament sagt mehrfach, dass er heute zur Rechten Gottes im Himmel sitzt (Epheser 1,20 u. a.).

Tattoos werden in der Bibel nur an einer Stelle erwähnt (3. Mose 19,28). Dort beschreiben sie eine Markierung auf der Haut, besonders als Zeichen der Trauer. Es handelt sich jedoch nicht um ein pauschales Verbot von Tattoos. Die Aussage steht in einem Abschnitt über heidnische Riten, die die Angehörigen des Volkes Israel vermeiden sollen. Tattoos sind für Christen also nicht pauschal verboten, solange sie damit nicht gegen ihr Gewissen handeln (Römer 14,23).

Jesus Christus war nicht verheiratet und hatte keine leiblichen Kinder, folglich auch keine Tochter namens Sarah. Der gelernte Zimmermann war mit seinen zwölf Freunden (Jüngern) gegen Ende seines Lebens etwa drei Jahre als Wanderprediger unterwegs und lebte äußerst bescheiden (Matthäus 8,20).

Laut Grundgesetz soll der Religionsunterricht in Deutschland konfessioneller Religionsunterricht sein. Deshalb sind die Bibel und die großen Bekenntnisse der Christenheit die ersten Quellen und der Maßstab dafür. Für den evangelischen Bereich bietet „RPI virtuell” eine kostenfreie und nicht kommerzielle Sammlung an Unterrichtsmaterialien für alle Schularten. Auch beim Calwer Verlag sind viele gute Unterrichtsideen zu Jesus Christus zu finden.

In den Evangelien wird davon berichtet, dass Gott der Vater von Jesus Christus ist. Bereits von Anfang an wird klargestellt: Jesus war schon immer bei seinem Vater im Himmel (Johannes 1,1ff). Bei der Taufe von Jesus öffnet sich der Himmel und die Stimme Gottes identifiziert Jesus als seinen geliebten Sohn (Markus 1,11). Das apostolische Glaubensbekenntnis spricht ebenfalls davon, dass Jesus durch den Heiligen Geist empfangen und von der Jungfrau Maria geboren wurde. Eine menschliche Vaterschaft wird damit ausgeschlossen.

Auch wenn das eine etwas ungewöhnliche Bezeichnung ist, könnte man Jesus durchaus als „Vampir-Jäger“ oder „Geister-Jäger“ bezeichnen. Immerhin handelt es sich bei Vampiren und Geistern um Repräsentanten einer bösen, übernatürlichen Welt, die nach biblischer Auskunft existiert. Diese Wesen geben zwar vor, Menschen helfen zu wollen; in Wirklichkeit wollen sie aber Menschen verletzen. Jesus Christus bietet jedem zuverlässigen Schutz, der einer solchen Bedrohung begegnet.

Yoga ist um 700 v. Chr. in Indien als Erlösungsweg des Hinduismus entstanden. Yoga soll helfen, Körper und Geist zu kontrollieren, um dann die Seele mit dem höchsten hinduistischen Gott Brahman zu verbinden. Manche Christen wollen einzelne Körperübungen aus dem Gesamtkonzept des Yoga praktizieren oder bestimmte hinduistische Lehrsätze als Lebensphilosophie übernehmen und auf den Rest verzichten. Das ist allerdings problematisch, da Hinduismus und christlicher Glaube einander ausschließen.
