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Wo ist Jesus Christus in den Himmel gegangen?

Jesus Christus steigt mit ausgebreiteten Armen in den bewu00f6lkten Himmel auf und schaut gegen das Sonnenlicht.

Jesus Christus ist auf dem Ölberg in den Himmel aufgefahren. Der Ölberg liegt nahe bei Betanien, das südöstlich vom Ölberg liegt. Er ist nicht weit von Jerusalem entfernt. Lukas beschreibt es so, dass Jesus in einer Wolke vor den Augen der Jünger verschwunden ist (Lukas 24,50-51 und Apostelgeschichte 1,4-12).

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Warum ist Jesus Christus nicht auf der Erde geblieben?

Ein geöffnetes Höhlengrab mit weggerolltem Grabstein.

Mit seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung von den Toten war der Auftrag von Jesus auf dieser Erde erfüllt: Jesus hat unsere Versöhnung und Gemeinschaft mit Gott möglich gemacht. Danach musste er in die himmlische Welt zurückkehren. Dort bereitet er seitdem unseren Platz in Gottes Ewigkeit vor (Johannes 14,2f). Er vertritt alle, die zu ihm gehören, als Fürsprecher vor Gott. Die Rückkehr zu seinem Vater war außerdem die Voraussetzung für das Kommen des Heiligen Geistes (Johannes 16,7ff).

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Wo ist Jesus Christus aufgewachsen?

Ein Bild von der galilu00e4ischen Landschaft im Fru00fchling von Nazareth.

Den größten Teil seiner Kindheit und Jugend verbrachte Jesus in einer Gegend, die heute in Israel liegt und damals zur römischen Provinz Galiläa gehörte. Konkret wuchs er in dem kleinen Ort Nazaret auf (Matthäus 2,22-23). Entsprechend war er während seiner Zeit als Wanderprediger als „Jesus von Nazaret“ bekannt (Lukas 18,37).

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Hatte Jesus Christus Geschwister?

Zwei kleine Geschwisterkinder sitzen auf einer gru00fcnen Wiese und nehmen sich in die Arme.

Jesus Christus hatte mindestens sechs leibliche Geschwister. Seine vier Brüder hießen Jakobus, Joses, Judas und Simon. Zusätzlich hatte er mindestens zwei Schwestern, von denen wir die Namen nicht wissen. Die gemeinsame Mutter von allen war Maria. In Matthäus 1,18+20 und Lukas 1,35 wird berichtet, dass sie zum ersten Mal durch den Heiligen Geist schwanger wurde. Daraufhin gebar sie Jesus. Der Vater ihrer anderen Kinder war Josef. Deshalb sind sie nur Halbbrüder bzw. Halbschwestern von Jesus.

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Warum war Jesus Christus Einzelkind?

Jesus lu00e4uft in einem weiu00dfen Gewand auf dem Wasser bei Sonnenaufgang.

Jesus Christus war kein Einzelkind, sondern er hatte mindestens 6 Halbgeschwister: seine Halbbrüder Jakobus, Judas, Joses, Simon und mindestens 2 Halbschwestern (vgl. Matthäus 13,54-57). Dennoch ist er einzigartig, denn er allein hat Gott zum Vater und Maria zur Mutter. Er kam durch die Jungfrauengeburt zur Welt. Das ist ein einmaliges Wunder Gottes.

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Wie war das Verhältnis Jesus Christus zu seinem Vater Josef?

Ein verschwommener Fotoausschnitt von Jesus Christus im weißen und roten Gewand der seine offene Hand ausstreckt.

Josef von Nazaret war der irdische Pflegevater von Jesus Christus. Er war ein entfernter Nachkomme des israelitischen Königs David, der rund 1000 Jahre zuvor gelebt hatte. Josef war ein gläubiger MannEr rechnete fest mit dem Eingreifen Gottes in seinem Alltag. Regelmäßig besuchte seine Familie den jüdischen Gottesdienst und den Tempel in Jerusalem. Von seinem Vater erlernte Jesus den Beruf des Baumeisters. Als Jesus öffentlich auftrat, war Josef allerdings bereits gestorben.

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Wer sind die Eltern und Geschwister von Jesus Christus?

Jesus hu00e4lt eine Rede vor Menschen in einer Runde bei staubiger und trockener Luft.

Josef, der Pflegevater von Jesus, war Nachkomme von König David und von Beruf Schreiner. Er war zunächst verlobt und dann verheiratet mit Maria (Lukas 1,27; vgl. Matthäus 1,16). Als Ehefrau, Hausfrau und Mutter von mindestens sechs weiteren Kindern (Markus 6,3) war Maria für ihre Familie da. Jesus trug als ältester Sohn besondere Verantwortung. Doch im Alter von etwa 30 Jahren setzte er sich ganz für den Auftrag Gottes ein (Markus 10,45). Die Halbgeschwister von Jesus ärgerten sich zuerst über ihn. Später aber glaubten sie an Jesus (Apostelgeschichte 1,14).

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Was war Jesus Christus von Beruf?

Aufgerollte Holzspu00e4hne von einer Schreinerarbeit.

Jesus war von Beruf ein Zimmermann im weitesten Sinne (Markus 6,3). Leider trifft das deutsche Wort „Zimmermann“ nicht den griechischen Begriff, der im Neuen Testament für seine Berufsbezeichnung verwendet wird. Genauer gesagt war Jesus ein „tékton“. Das bedeutet in etwa „Baumeister“. Jesus hatte von seinem Ziehvater Josef gelernt, komplette Häuser, aber auch Synagogen, Schulen, Gasthäuser, Herbergen oder Theater von der Planung bis zur Fertigstellung zu errichten.

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Wovon lebte Jesus Christus?

Ein mit Wein befu00fcllter silberner Kelch neben einem Korb mit Brot stehen auf einem alten Holztisch.

Jesus hatte keinen eigenen Besitz. Das wissen wir von ihm selbst, denn er sagte einmal über sich: Die Füchse haben ihren Bau, und die Vögel haben ihr Nest. Aber der Menschensohn hat keinen Ort, an dem er sich ausruhen kann. (Matthäus 8,20) Er zog wie ein Wanderprediger von Dorf zu Dorf und Stadt zu Stadt (Lukas 8,1) und lebte von den Spenden seiner Anhänger. Unter ihnen waren sogar Frauen, die ihn mit ihrem Besitz unterstützten (Lukas 8,1-3).

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Wo ist Jesus Christus jetzt?

Strahlend blauer Himmel mit ein paar leichten Wolken in der das Kreuz und Jesus Christus in weiu00dfen hellen Farben erleuchtet.

Jesus Christus ist auferstanden und lebt. Deswegen spricht das Neue Testament auch Jahre nach seinem Tod und seiner Auferstehung in der Gegenwartsform von seinem Handeln (Hebräer 1,3).  Jesus Christus hat sich im Himmel zur Rechten Gottes, des Vaters, gesetzt (Matthäus 26,64, Epheser 1,20-21, 1. Petrus 3,22). Außerdem verspricht Jesus vor seiner Himmelfahrt, dass er immer bei seinen Jüngern sein wird (Matthäus 28,20).

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Wie lebt Jesus Christus jetzt?

Eine Gruppe von Menschen halten die Hu00e4nde zusammen und sitzen im Kreis um gemeinsam zu beten.

Der Evangelist Lukas (ein Autor der Berichte über das Leben von Jesus) berichtet: Nachdem Jesus von den Toten auferstanden ist, fand seine Himmelfahrt statt. Dabei wurde Jesus zum Himmel emporgehoben und entrückt (Apostelgeschichte 1,4-12). Jesus lebt demnach im Himmel. Der Himmel ist in der christlichen Tradition aber nicht einfach ein räumliches Oben abseits der Erde. Sondern er ist der Ort, an dem Gott ist. Jesus selbst sagte in Johannes 14,28, dass er von der Erde fortgehen musste, um den Jüngern auf eine neue, übernatürliche Weise nahe zu sein.

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Mit wem lebt Jesus Christus heute?

Ein Kreuz vor einer aufgehenden Sonne mit Wolken im Himmel und einer Taube im Hintergrund.

Jesus Christus lebt heute mit allen Menschen, die an ihn glauben (Matthäus 28,20): Er lebt in ihnen, hat mit ihnen Gemeinschaft und hilft ihnen. Gleichzeitig sitzt Jesus seit seiner Auffahrt in den Himmel mit seinem himmlischen Vater auf dem Thron,was bedeutet, dass er mit ihm Gemeinschaft hat und regiert. Auch mit dem Heiligen Geist lebt er als Person des dreieinigen Gottes in Einheit. Im Himmel ist er außerdem von vielen himmlischen Wesen umgeben, die ihn anbeten (Offenbarung 5,11-12).

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