Ist Jesus Christus die Kraftquelle der Kirche?

Aktuell verlieren die Kirchen in Deutschland und im Westen Einfluss. Das Christentum ist keine Staatsreligion mehr, Kirchen werden scheinbar nicht mehr gebraucht.
Aber diese Schwäche kann auch eine Stärke sein. Denn Jesus Christus liebt die Schwachen und schenkt ihnen seine Kraft. Auch die ersten Christen waren eine Minderheit ohne Macht. Wenn die Kirche sich auf Jesus als ihre Kraftquelle besinnt, kann sie auch mit wenig Ressourcen und Macht die frohe Botschaft weitertragen.
Was bedeutet es, dass Jesus der Weinstock ist?

Jesus sagt über sich: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“ Das bedeutet: Ohne Jesus können wir in unserem geistlichen Leben nichts erreichen, egal, wie sehr wir uns anstrengen. Alle Kraft und alle Nährstoffe kommen von ihm. Deshalb ist die Verbindung zu ihm entscheidend. Für Veränderungen („Früchte“) müssen wir geduldig auf Gottes Zeitplan und Pflege vertrauen.
Ist “The Chosen” über Jesus Christus nah an der Bibel?

Im Fokus von „The Chosen” steht das Leben der Menschen, die Jesus von Nazaret in seinem Leben begleiteten. Die Lebensgeschichten dieser Personen sind erfunden oder biblische Andeutungen über sie wurden ausgeschmückt. In der Bibel wird z. B. nur die Schwiegermutter von Petrus erwähnt (Markus 1,30), während die Serie die Ehefrau von Petrus zeigt. Die Taten von Jesus Christus sind aber so dargestellt, wie sie in den Evangelien berichtet werden. Darin ist die Serie sehr nah an der Bibel.
Welche Serien über Jesus Christus gibt es?

Aktuell sehr beliebt ist die Serie „The Chosen“ (seit 2017), die neben den biblischen Geschichten über Jesus einen Schwerpunkt auf das Leben seiner Jüngerinnen und Jünger legt.
Daneben gibt es ein paar wenige Serien, die meist schon etwas älter sind, z. B. die „The Bible“-Serie (2013) oder die Mini-Serie „Jesus von Nazareth“ (1977).
Für Kinder geeignet ist besonders die 13-teilige Zeichentrick-Serie „Codename Jesus“ (1995), in der ein Bäcker in Rom Kindern die Geschichten von Jesus erzählt.
War Jesus verheiratet?

Jesus Christus war zeitlebens weder verheiratet noch verlobt. Er lebte als Wanderprediger von seinem 30. bis zu seinem 33. Lebensjahr als Single und sah dies als Teil seiner Berufung an (vgl. Matthäus 19,11-12). Eine Reihe historischer und theologischer Gründe unterstützen diese Aussage. Allerdings hat Jesus sozusagen zukünftige, ewige Heiratspläne.
Warum wird Gott als Vater bezeichnet?

Gott wird als Vater bezeichnet, weil insbesondere Jesus Christus Gott sehr häufig als Vater angeredet hat. Jesus sagte seinen Anhängern zu, dass sie Gott ebenfalls als Vater anreden können (Matthäus 6,9). Wir Menschen können also eine persönliche Beziehung zu Gott wie zu einem guten Vater haben. Als Vater ist Gott liebevoll und gerecht. Jeder Mensch darf sich vertrauensvoll an Gott als Vater wenden. Jesus Christus ist dabei der Weg zu Gott, dem Vater (Johannes 14,6).
Ist „Näher mein Gott zu dir“ ein Kirchenlied?

„Näher, mein Gott, zu dir“ ist ein Kirchenlied. Christen singen es oft, um daran erinnert zu werden, dass Gott immer bei ihnen ist, besonders in schweren Zeiten. Es spricht davon, dass man durch Herausforderungen und Probleme Gott näherkommen kann. Das Lied gibt Trost und Hoffnung, weil es daran erinnert, dass uns nichts von Gottes Liebe trennen kann.
Was sagt die Bibel über die bedingungslose Liebe Gottes?

Gottes bedingungslose Liebe bedeutet: Sie ist ohne Forderungen oder Einschränkungen. Gott zeigt seine Liebe zunächst einmal darin, dass er die Welt am Laufen hält. Aber viel mehr noch:Er kennt jeden Menschen persönlich und sucht eine Beziehung zu ihm. Der größte Beweis der bedingungslosen Liebe Gottes ist der Tod von Jesus Christus am Kreuz. Damit hat er die Schuld der Menschen bezahlt.
Wie heißen die zehn Gebote Gottes?

In den Zehn Geboten sagt Gott uns Menschen, wie wir uns ihm und einander gegenüber verhalten sollen, wenn wir seinen Segen und seine Fülle erleben wollen. Die Beziehung zwischen Gott als dem himmlischen Vater und uns Menschen als seinen irdischen Kindern ist dabei die Voraussetzung, um die Gebote zu verstehen und auch zu tun.
Die Gebote werden im Alten Testament zweimal aufgezählt und es gibt drei Möglichkeiten, sie zu nummerieren.
Ist Gott in Jesus Mensch geworden?

Zu den wichtigsten Inhalten des christlichen Glaubens gehört, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist. Die „ganze Fülle Gottes“ ist in Jesus „leibhaftig gegenwärtig“, schreibt der Apostel Paulus im Brief an die Kolosser 2,9. Gott geht diesen Weg als Mensch in Jesus Christus bis zur äußersten Konsequenz. Die Ohnmacht der Liebe imTod von Jesus am Kreuz wird zur liebenden Allmacht Gottes um der Menschen willen. Die Liebe Gottes zu den Menschen wird in Jesus auf Augenhöhe erfahrbar.
Ist Jesus Gott?

Ja, Jesus ist Gott. Das ist ein Bekenntnis, das aber bei vielen Menschen massiven Anstoß erregt. Die Aussage „Jesus ist Gott” lässt sich anhand verschiedener Texte aus der Bibel ableiten. Dabei kann unterschieden werden, ob andere sagen, dass Jesus Gott ist, oder ob er es selbst durch seine Worte und Taten unterstrichen hat.
Ist Gott ein Gott der Liebe?

Der Apostel Johannes schreibt eindeutig: „Gott ist Liebe.“ (1. Johannes 4,16) Aber kommen nicht Zweifel auf? Denn: Warum lässt Gott so viel Böses zu? Wo bleibt seine Liebe?
Wir brauchen eine andere Perspektive: Wo entdecken wir Gottes Liebe? Wir entdecken sie im Leben von Jesus Christus. Gott wird Mensch in der Geburt seines Sohnes. Sein Leben ist geprägt von der Liebe zu Hilfsbedürftigen. Er opfert sein Leben und bezahlt so für unsere Schuld. Sein Kreuz ist das größte Zeichen für Gottes Liebe.
