
Im Fokus von „The Chosen” steht das Leben der Menschen, die Jesus von Nazaret in seinem Leben begleiteten. Die Lebensgeschichten dieser Personen sind erfunden oder biblische Andeutungen über sie wurden ausgeschmückt. In der Bibel wird z. B. nur die Schwiegermutter von Petrus erwähnt (Markus 1,30), während die Serie die Ehefrau von Petrus zeigt. Die Taten von Jesus Christus sind aber so dargestellt, wie sie in den Evangelien berichtet werden. Darin ist die Serie sehr nah an der Bibel.

Aktuell sehr beliebt ist die Serie „The Chosen“ (seit 2017), die neben den biblischen Geschichten über Jesus einen Schwerpunkt auf das Leben seiner Jüngerinnen und Jünger legt.
Daneben gibt es ein paar wenige Serien, die meist schon etwas älter sind, z. B. die „The Bible“-Serie (2013) oder die Mini-Serie „Jesus von Nazareth“ (1977).
Für Kinder geeignet ist besonders die 13-teilige Zeichentrick-Serie „Codename Jesus“ (1995), in der ein Bäcker in Rom Kindern die Geschichten von Jesus erzählt.

Jesus Christus war zeitlebens weder verheiratet noch verlobt. Er lebte als Wanderprediger von seinem 30. bis zu seinem 33. Lebensjahr als Single und sah dies als Teil seiner Berufung an (vgl. Matthäus 19,11-12). Eine Reihe historischer und theologischer Gründe unterstützen diese Aussage. Allerdings hat Jesus sozusagen zukünftige, ewige Heiratspläne.

Gott wird als Vater bezeichnet, weil insbesondere Jesus Christus Gott sehr häufig als Vater angeredet hat. Jesus sagte seinen Anhängern zu, dass sie Gott ebenfalls als Vater anreden können (Matthäus 6,9). Wir Menschen können also eine persönliche Beziehung zu Gott wie zu einem guten Vater haben. Als Vater ist Gott liebevoll und gerecht. Jeder Mensch darf sich vertrauensvoll an Gott als Vater wenden. Jesus Christus ist dabei der Weg zu Gott, dem Vater (Johannes 14,6).

„Näher, mein Gott, zu dir“ ist ein Kirchenlied. Christen singen es oft, um daran erinnert zu werden, dass Gott immer bei ihnen ist, besonders in schweren Zeiten. Es spricht davon, dass man durch Herausforderungen und Probleme Gott näherkommen kann. Das Lied gibt Trost und Hoffnung, weil es daran erinnert, dass uns nichts von Gottes Liebe trennen kann.

Gottes bedingungslose Liebe bedeutet: Sie ist ohne Forderungen oder Einschränkungen. Gott zeigt seine Liebe zunächst einmal darin, dass er die Welt am Laufen hält. Aber viel mehr noch:Er kennt jeden Menschen persönlich und sucht eine Beziehung zu ihm. Der größte Beweis der bedingungslosen Liebe Gottes ist der Tod von Jesus Christus am Kreuz. Damit hat er die Schuld der Menschen bezahlt.

In den Zehn Geboten sagt Gott uns Menschen, wie wir uns ihm und einander gegenüber verhalten sollen, wenn wir seinen Segen und seine Fülle erleben wollen. Die Beziehung zwischen Gott als dem himmlischen Vater und uns Menschen als seinen irdischen Kindern ist dabei die Voraussetzung, um die Gebote zu verstehen und auch zu tun.
Die Gebote werden im Alten Testament zweimal aufgezählt und es gibt drei Möglichkeiten, sie zu nummerieren.

Zu den wichtigsten Inhalten des christlichen Glaubens gehört, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist. Die „ganze Fülle Gottes“ ist in Jesus „leibhaftig gegenwärtig“, schreibt der Apostel Paulus im Brief an die Kolosser 2,9. Gott geht diesen Weg als Mensch in Jesus Christus bis zur äußersten Konsequenz. Die Ohnmacht der Liebe imTod von Jesus am Kreuz wird zur liebenden Allmacht Gottes um der Menschen willen. Die Liebe Gottes zu den Menschen wird in Jesus auf Augenhöhe erfahrbar.

Ja, Jesus ist Gott. Das ist ein Bekenntnis, das aber bei vielen Menschen massiven Anstoß erregt. Die Aussage „Jesus ist Gott” lässt sich anhand verschiedener Texte aus der Bibel ableiten. Dabei kann unterschieden werden, ob andere sagen, dass Jesus Gott ist, oder ob er es selbst durch seine Worte und Taten unterstrichen hat.

Der Apostel Johannes schreibt eindeutig: „Gott ist Liebe.“ (1. Johannes 4,16) Aber kommen nicht Zweifel auf? Denn: Warum lässt Gott so viel Böses zu? Wo bleibt seine Liebe?
Wir brauchen eine andere Perspektive: Wo entdecken wir Gottes Liebe? Wir entdecken sie im Leben von Jesus Christus. Gott wird Mensch in der Geburt seines Sohnes. Sein Leben ist geprägt von der Liebe zu Hilfsbedürftigen. Er opfert sein Leben und bezahlt so für unsere Schuld. Sein Kreuz ist das größte Zeichen für Gottes Liebe.

Kaum eine Frage bewegt die Gemüter mehr. Eine klare Antwort scheint kaum möglich. Ob Krankheit, Krieg oder Katastrophen – Gott scheint zu all dem Durcheinander in der Welt zu schweigen. Kann man daraus schließen, dass er gar nicht existiert? Oder will er uns ärgern? Eher nicht. Vielmehr könnte es sein, dass Gott etwas damit bezweckt. Denn wenn er gut ist – und vieles spricht dafür –, dann verfolgt er ein großes Ziel mit uns Menschen, auch wenn der Weg dorthin manchmal schwer zu ertragen ist.

In einigen Ländern der Welt leben Muslime und Christen in Frieden miteinander. Wenn sie Arabisch sprechen, benutzen sie dasselbe Wort für Gott: Allah. Dennoch gibt es viele Unterschiede, nicht nur in der Lebenspraxis und Ausübung der Religion, sondern auch in der Vorstellung, wer und wie Gott ist.
