
Hauptsächlich im Neuen Testament wird Jesus Christus beschrieben. Vier Bücher darin, die sogenannten Evangelien, berichten von seinem Leben und überliefern seine Lehre. Sie verstehen sich als authentische Quellen und Grundlage eines neuen Glaubens. In Büchern oder Schriften, die in derselben Zeit außerhalb der Bibel entstanden sind, gibt es nur wenige Hinweise auf Jesus. Erstaunlicherweise aber finden sich im Alten Testament Hunderte von Aussagen, die sich wie eine Beschreibung von Jesus lesen.

Die Gemeinde von Jesus Christus besteht aus allen Menschen, die an Jesus Christus glauben. Man muss nicht erst alles verstehen, um dabei zu sein. Jeder ist willkommen! Dies ist ein Ort, wo Menschen füreinander da sind und gemeinsam Glauben leben.

Ja, katholische Christen glauben an Jesus Christus. Das Bekenntnis zu Jesus als den Christus und Gottes Sohn verbindet die Katholische Kirche mit den anderen christlichen Kirchen der Welt.

Die ersten Christen waren alle Juden und glaubten daran, dass Jesus der Messias und Sohn Gottes ist. Seitdem haben viele Juden und auch Nicht-Juden an Jesus geglaubt; aber die Mehrheit der Juden heutzutage glaubt nicht anJesus als Messias. In den jüdischen Gemeinschaften weltweit wird Jesus unterschiedlich betrachtet: negativ (als Verräter), ambivalent oder positiv (als missverstandener jüdische Gelehrte), aber meistens nicht als Messias. Die Bibel sagt aber klar: Jesus ist der Messias und Gottes Sohn.

Lieder über Jesus Christus gibt es sehr viele. Seit über 2000 Jahren singen Nachfolger von Jesus Christus Lieder über ihn. Man findet sie heute in vielen Liederbüchern, aber auch im Internet über YouTube und andere Plattformen. Eine Datenbank mit vielen verschiedenen Liedern findet man hier: www.evangeliums.net/lieder/

Bei „Jesus Christus ist der Sieger“ handelt es sich um ein von Wolf Rahn geschriebenes Lied, das sich sehr lose an die Bibelstellen 1. Korinther 15,54-57 sowie Hebräer 13,8 anlehnt. In dem Kanon geht es um den Sieg von Jesus über die Mächte, die Gott entgegenstehen. Außerdem beschreibt das Lied die Berufung einer jeden Christin und jedes Christen, Jesus mit dem eigenen Leben zu dienen. Die Noten zum Kanon sind in verschiedenen Liederbüchern abgedruckt und finden sich auch im Internet.

Nach biblischer Vorstellung sind die Menschen daran gescheitert, mit sich, anderen Mitmenschen und Gott in Frieden zu leben. So sind viele gebrochene und unfriedliche Beziehungen entstanden. Mit dem Tod von Jesus am Kreuz und seiner Auferstehung ist die Beziehung zwischen Gott und Menschen wieder geheilt. So können wir Menschen durch Jesus wieder im Frieden mit Gott leben (Epheser 2,14-15). Deswegen sind wir auch dazu aufgefordert und in der Lage, uns gegenüber anderen Menschen friedlich zu verhalten.

Um ein Jünger für Jesus zu werden, braucht man die Bereitschaft, Jesus Christus ohne Kompromisse an die erste Stelle in seinem Leben zu setzen. Jesus ist das große Vorbild. Er hat im Gebet stets nach dem Willen Gottes gefragt und ihm vertraut. Genau das tut auch ein Jünger. Außerdem lesen Jünger voller Glauben in der Bibel. Sie setzen mit all ihren Gaben und Fähigkeiten den Auftrag um, den der auferstandene Jesus Christus seinen Jüngern mit auf den Weg gegeben hat (vgl. Matthäus 28,18-20).

Jesus Christus nachzufolgen bedeutet, von Jesus selbst zu lernen und so zu leben, wie er als Lehrer und Herr es vorgibt. Die ersten Nachfolger von Jesus werden in den Evangelien „Jünger“ genannt. Das bedeutet „Lernende“ oder „Auszubildende“.
Heute geschieht eine Ausbildung bei Jesus durch 1) intensives Studium der Evangelien, 2) regelmäßiges Bibellesen, 3) Reden mit Jesus im Gebet und Hören auf Jesus sowie 4) durch Erfahrungen, Gespräche und Reflexion in Gemeinschaft von Christen.

In der Wissenschaft ist es unumstritten, dass Jesus Christus als Mensch existiert hat. Einige Historiker, die zu seiner Zeit gelebt haben, erwähnen Jesus in ihren Werken. Diese historischen Belege beweisen, dass es Jesus gegeben hat.
Neben den Beweisen für Jesus als Mensch geht es aber auch um seine Identität als Sohn Gottes. Es ist wichtig, dass wir Jesus auch als Sohn Gottes erkennen (Johannes 3,16)

In Israel erinnern viele Orte an Jesus Christus. Die bekanntesten sind Kapernaum, der See Gennesaret und Jerusalem. Aber auch Betlehem und Nazaret führen auf die Spuren von Jesus. Es lohnt sich unbedingt, das „Heilige Land“ zu besuchen und diese Orte zu erleben, am besten in einer Gruppe mit der Bibel (und einem guten Reiseführer) in der Hand.

Kann man in Jerusalem überhaupt noch Spuren von Jesus Christus finden? Das alles ist doch 2000 Jahre her! Doch mithilfe moderner Wissenschaften, vor allem der Archäologie, kann man heute überprüfen, ob die Ortsangaben der biblischen Berichte glaubwürdig sind oder nicht. Vor allem lohnt sich die Spurensuche in der Stadt Jerusalem, in der Jesus gestorben und auferstanden ist. Die Ergebnisse sind spannend (wenn man bis zum Ende liest) …
