Wie kann ich Gott im Alltag begegnen?

Gottes größter Wunsch ist, dass wir ihm im Alltag begegnen. Dafür hat er einige Begegnungspunkte geschaffen. Die Natur hilft uns, ihn als Schöpfergott zu erkennen. Ganz persönlich begegnen wir ihm im Gebet und durch die Bibel. Im Gebet sprechen wir mit ihm und in der Bibel lesen wir seine Worte. Auch durch Begegnungen mit Christen können wir Gott erleben. Die schönste Begegnung mit Gott ist, wenn wir seinem Sohn Jesus unser Vertrauen schenken (Johannes 14,23). So verändert sich das ganze Leben.
Wie kann man Gott trotz Leid wieder vertrauen?

Unerwartetes Leid kann unseren Glauben an Gott erschüttern. Dennoch gibt es einen Weg, der uns zu neuem Vertrauen führt. Diesen Weg zeigt uns Psalm 13 exemplarisch. Am Anfang steht die Klage an Gott. Kein zielloses Jammern, sondern ein Klagegebet an den im Moment rätselhaften Gott. Die Klage mündet in Bitten um seine Hilfe. Mit den Bitten an Gott wächst neues Vertrauen auf ihn. So kann man schließlich sagen: „Aber ich habe fest auf deine Güte vertraut.“ (Psalm 13,6)
Warum gibt es die 10 Gebote von Gott?

Mose erhielt von Gott die 10 Gebote, nachdem das Volk Israel aus Ägypten ausgezogen war. In dieser Situation der neugewonnenen Freiheit war eine allgemeine Gesetzgebung dringend erforderlich. Die 10 Gebote lehren Ehrfurcht vor dem Schöpfer und Rücksicht auf den Nächsten. Israel wurde durch sie zum Licht für die Völker. Bis heute können die 10 Gebote uns helfen, das Doppelgebot der Liebe von Jesus besser zu verstehen und konkreter im Alltag umzusetzen (vgl. Matthäus 22,37-40).
Sind die 10 Gebote evangelisch oder katholisch?

Die Zehn Gebote können nicht als entweder evangelisch oder katholisch bezeichnet werden. An zwei Stellen in der Bibel werden die Zehn Gebote aufgelistet, im 2. Buch Mose (20,1-17) und im 5. Buch Mose (5,6-21). Damit sind sie Teil der Heiligen Schrift der Juden und zentraler Bestand des jüdischen Glaubens. Mit dem gesamten Alten Testament wurden sie sowohl von katholischen als auch evangelischen und ebenso allen anderen Christen übernommen.
Warum straft Gott Hiob so hart?

Gott straft Hiob nicht direkt. Es ist Satan, der Hiob straft. Allerdings nur mit Erlaubnis und Begrenzungen Gottes. Durch das Leid in Hiobs Leben und seinem Festhalten an Gott erreicht seine Gottesbeziehung eine neue Stufe. Der Satan hat verloren, Gott wurde verherrlicht und Hiob wird wieder gesegnet.
Warum ist Israel Gottes Volk?

Einer der großen „Israeltexte“ der Bibel ist 5. Mose 7,6-8. Dort wird über Israel gesagt: „Der Herr, dein Gott, hat dich erwählt.“ Israel ist Gottes Volk, weil Gott es erwählt hat. Unter all den Völkern fiel seine Wahl auf dieses eine Volk: Israel. So wurde Israel zu Gottes „Eigentumsvolk“.
Wer ist der wahre Gott?

Neben den Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, Konfuzianismus und Daoismus) gibt es eine Vielzahl weiterer Religionen. Die Religionen unterscheiden sich teilweise erheblich – auch im Blick auf das Gottesbild. Welche Religion hat nun die Wahrheit? Ist es überhaupt denkbar, dass eine Religion wahr ist, während die anderen falsch sind? Die Antwort lautet: Es gibt Kriterien, anhand derer der wahre Gott erkannt werden kann.
Warum gibt es unterschiedliche Götter?

Die Frage nach Gott oder den Göttern ist eine Frage der Menschheit. Seit Beginn hat Gott die Suche nach ihm in das Herz eines jeden Menschen gelegt. Menschen spüren, dass es mehr als das Materielle und Sichtbare gibt. So suchten sie in der Natur nach dem Übernatürlichen und erhoben dies zu Göttern. Der Gott der Bibel hat sich einzelnen Glaubenden, seinem Volk und schließlich der ganzen Völkergemeinschaft als der einzig wahre Gott vorgestellt.
Betet man zu Jesus oder zu Gott?

Beten bedeutet, die Verbindung zu Gott aufzunehmen. Doch wie genau spricht man sein Gegenüber an, wenn man betet? Sagt man einfach „Gott“? In der Bibel finden sich in Gebeten unterschiedliche Anreden. Gottes Volk, die Juden, betete vor allem zu JHWH. Für neutestamtliche Christen dagegen gibt es maßgebliche Gründe, zu dem Herrn Jesus Christus zu beten oder aufgrund ihrer Stellung als „Kinder Gottes“ ihre Gebete an den Vater im Himmel zu richten.
Warum beten manche zu Jesus und Maria und nicht direkt zu Gott?

Gebet und Anbetung sind ausschließlich an Gott zu richten. Da Jesus Gott ist, kann man zu ihm, wie auch zum Heiligen Geist beten. Der christliche Gott wird als ein Gott in drei Personen geglaubt. Die drei Personen sind Vater, Sohn (Jesus) und Heiliger Geist. Genau genommen ist die Anrufung Mariens kein Gebet, sondern eine Bitte um das Gebet. Es gibt christliche Konfessionen, in denen die Anrufung von Maria und auch anderer Personen, den sogenannten „Heiligen“, mit der Bitte um Gebet üblich ist.
Gibt es Gott?

Gibt es Gott? Ja!
Er hat sich im Besonderen durch Jesus Christus offenbart. Das heißt: Wer Gott wirklich ist, wird durch Jesus sichtbar. Wir können eine persönliche Beziehung zu ihm haben und Gott so selbst kennenlernen. Darüber gibt es verschiedene philosophische und naturwissenschaftliche Argumente, die für die Existenz Gottes sprechen.
Wie sieht Gott aus?

Um die Frage beantworten zu können, wie Gott aussieht, müssen wir zunächst fragen, woher wir überhaupt von Gott wissen. Die Antwort lautet: Gott hat sich uns in der Bibel mitgeteilt und ist außerdem in seinem Sohn Jesus Christus Mensch geworden. In der Bibel wird gesagt, dass Gott einerseits unvorstellbar ist und wir uns überhaupt kein Bild von ihm machen sollen. Er übersteigt alles menschliche Vorstellungsvermögen. Andererseits durften Menschen in Jesus den unbegreiflichen Gott sehen.
