Was ist Ostern mit Jesus Christus?

Kurze Antwort

Jesus Christus wurde an Karfreitag gekreuzigt und am Ostersonntag auferweckt (vgl. Johannesevangelium Kapitel 19-20). Dabei starb Jesus als sündloser Mensch anstelle der sündigen Menschen und erlöste sie dadurch von ihrer Schuld. Der Sieg von Jesus Christus über den Tod wird durch seine Auferstehung am Ostersonntag besiegelt. Ostern ist der Feiertag, an dem Christen sich an die Auferstehung von Jesus erinnern.

An Ostern ist Jesus Christus von den Toten auferstanden. Nach seiner Kreuzigung lag Jesus drei zumindest angebrochene Tage in dem Grab, in das man ihn gelegt hatte (Matthäus 27,57-61). Die Pharisäer und Priester, die damals die religiöse Macht hatten, hatten große Angst davor, dass die Jünger von Jesus seinen Leichnam stehlen würden. Deshalb ließen sie sein Grab von römischen Soldaten bewachenNiemand sollte im Nachhinein behaupten können, dass Jesus auferstanden wäre (Matthäus 27,62-66). Die Römer wälzten einen großen Stein vor den Eingang des Grabes und versiegelten das Grab mit einem römischen Siegel. Damals wurde das Brechen eines römischen Siegels mit dem Tod bestraft. Sowohl die Römer als auch die Pharisäer und Priester wollten also unbedingt vermeiden, dass irgendwie der Eindruck entstehen könnte, Jesus sei von den Toten auferstanden. Denn dann könnten sie nicht mehr verhindern, dass die Menschen an Jesus als den Sohn Gottes glaubten 

Jesus hatte seine Auferstehung mehrfach angekündigt. Er machte kein Geheimnis daraus, dass er sterben und am dritten Tag auferweckt werden würde (Lukas 9,22; 18,31-33). Schon in der Heiligen Schrift der Juden, die wir heute als Altes Testament bezeichnen, wurde die Auferstehung des Messias prophezeit (Psalm 16,10). Die Pharisäer waren eine damals sehr einflussreiche, strenge religiöse Bewegung in Israel. Sie kannten diese Prophezeiungen aus dem Alten Testament. Deshalb wussten sie, wie wichtig die Auferstehung von Jesus sein würde. Ihnen war klar: Die Auferstehung von Jesus war gefährlicher für sie als sein Leben auf der Erde. Die Pharisäer sahen in Jesus einen Konkurrenten und waren neidisch auf seine Popularität. Bereits zu seinen Lebzeiten hatten Menschen an Jesus als den Sohn Gottes geglaubt. Wenn er jetzt auch noch auferstehen würden, würden sicherlich noch mehr Menschen an ihn glauben. Das wollten die Pharisäer auf keinen Fall. Also taten sie alles in ihrer Macht Stehende, um die Auferstehung von Jesus zu verhindern

Aber sie hatten nicht mit dem Eingreifen Gottes gerechnet. Sie dachten, dass sie den Sohn Gottes getötet hatten. Doch dabei ließen sie völlig außer Acht, dass Jesus Christus die Auferstehung und das Leben in Person ist (Johannes 11,25). Jesus konnte nicht nur Lazarus vom Tod auferweckenSondern er konnte auch selbst von den Toten auferstehen. Jesus Christus hat den Tod besiegt (1. Timotheus 1,10). Er hat dem Tod die Macht genommen. In der Bibel lesen wir, dass Jesus selbst seinen Geist aufgab, als er starb (Matthäus 27,50). Niemand konnte Jesus töten und sein Leben nehmen. Er selbst hatte und hat die Macht über Leben und Tod. Er starb, weil er bereit war, für unsere Sünden zu sterben. Mit seinem Tod bezahlte er für unsere SündenUnd er wurde auferweckt, damit wir von unserer Schuld freigesprochen werden können (Römer 4,25).

Die Auferstehung von Jesus ist für den christlichen Glauben von höchster Bedeutung. Ohne sie ist der christliche Glaube wertlos (1. Korinther 15,14). Der Glaube an ein Leben nach dem Tod beruht auf der Tatsache, dass Jesus den Tod besiegt hat. Nur weil der Sohn Gottes vom Tod auferweckt wurde, können wir wirklich von unseren Sünden freigesprochen werden. Gott ist kein toter Gott, sondern ein lebendiger Gott. Jesus konnte nicht nur den Tod besiegen, weil er die Auferstehung und das Leben ist. Er kann sogar Menschen neues und ewiges Leben schenken, wenn sie an ihn glauben. 

Als Jesus im Grab lag, kamen seine Mutter und ihre Freundinnen zu seinem Grab, um ihn zu salben und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Dort wurden sie von einem Engel empfangen, der ihnen folgende Frage stellte: Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?” (Lukas 24,5) Jesus Christus ist der Lebende. Er ist an Ostern auferstanden. 

Menschen hatten versucht, Jesus zu töten, doch Gott hat ihn aus der Gewalt des Todes befreit und hat ihn auferweckt; es zeigte sich, dass der Tod keine Macht über ihn hatte und ihn nicht festhalten konnte (Apostelgeschichte 2,24).

 

Joas Bogesch  

Haus Bethesda (https://www.hausbethesda.de/)  
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Geändert am: 05.02.2024

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