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Was bedeutet Sündenvergebung durch Jesus Christus?
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Was bedeutet Sündenvergebung durch Jesus Christus?

Kurze Antwort

Sündenvergebung durch Jesus Christus bedeutet: Uns wird die Schuld erlassen, die wir durch die Sünde Gott gegenüber begangen haben. Das geschieht durch den Glauben an Jesus Christus (Johannes 3,16; 1.Johannes 2,17). Jeder Mensch ist durch die Sünde schuldig vor Gott. Nur durch Jesus Christus kann uns diese Schuld vergeben werden. Wir können schuldenfrei Gott gegenüber sein und somit hier und in Ewigkeit in einer Beziehung mit Gott leben (vgl. Kolosser 2,12-15).

Die Notwendigkeit der Sündenvergebung  

In 1.Mose 3 können wir auf den ersten Seiten der Bibel lesen, wie die Sünde in die Welt gekommen ist. Die ersten Menschen lehnten sich gegen Gott und sein einziges Verbot auf. Es wird deutlich: Sünde äußert sich darin, dass wir nicht das tun, was Gott uns vorgibt. Und damit laufen wir am eigentlichen Ziel unseres Lebens vorbei. Die Sünde trennt die Menschen von da an von Gott. Diese Trennung wird u.a. mit einer großen Schuld verglichen, die wir Gott gegenüber haben (Kolosser 2,12-15). Diese Schuld können wir nicht abbezahlen, z.B. durch gute Werke. Zur Zeit des Alten Testaments haben Menschen Tiere geopfert, damit Gott ihnen ihre Schuld vergibt. Doch auch diese Opfer konnten die Schuld nicht vergeben, sondern sie lediglich zudecken (Hebräer 9,11-15; 10,1-18). Gott ist gerecht. Deshalb erlässt er die Schuld nicht einfach, die wir ihm gegenüber aufgrund der Sünde haben. Sondern die Schuld muss bezahlt werden (Hebräer 9,22).   

Diese Schuld gleicht einem enorm großen Kredit, bei dem man noch nicht einmal in der Lage ist, die Zinsen zu bezahlen.   

 

Die Möglichkeit der Sündenvergebung  

Aufgrund der hoffnungslosen Situation der Menschheit musste Jesus Christus, der Sohn Gottes, für unsere Schuld sterben. Nun kann uns unsere Schuld vergeben werden, indem wir an Jesus Christus glauben (Johannes 3,16; Johannes 5,24). Sündenvergebung durch Jesus Christus bedeutet, frei von seiner Schuld gegenüber Gott zu sein. Damit stellt man sein Leben wieder unter Gottes Willen.   

Diese Vergebung gilt Tag für Tag (vgl. dazu Römer 6,1-2 und 1.Johannes 2,1-2). Auch wenn man wieder sündigt, ist die neu entstandene Schuld vergeben.    

Es genügt, dass die Sünde einmal durch Jesus Christus vergeben wurde. Anders als die Menschen im Alten Testament brauchen wir keine dauernde Wiederholung der Vergebung (vgl. 3. Mose 16 und Hebräer 9). Wir dürfen wissen: Wenn wir die Vergebung durch Jesus empfangen haben, gibt es nichts, was uns von Gott noch trennen kann (Römer 8,33-39).   

 

Michael Böllert 

Gemeinde am Grasweg 

Taufe
Jesus Christus
Geändert am: 2.2.2024

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