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Warum gibt es unterschiedliche Götter?

Warum gibt es unterschiedliche Götter?

Kurze Antwort

Die Frage nach Gott oder den Göttern ist eine Frage der Menschheit. Seit Beginn hat Gott die Suche nach ihm in das Herz eines jeden Menschen gelegt. Menschen spüren, dass es mehr als das Materielle und Sichtbare gibt. So suchten sie in der Natur nach dem Übernatürlichen und erhoben dies zu Göttern. Der Gott der Bibel hat sich einzelnen Glaubenden, seinem Volk und schließlich der ganzen Völkergemeinschaft als der einzig wahre Gott vorgestellt.

Die Frage nach Gott ist uralt

Die Frage nach Gott betrifft uns Menschen sehr persönlich. Sie ist eine Frage, die unsere ganze Existenz angeht, unser Denken, unser Handeln und natürlich unsere Spiritualität. Denn der Mensch ist mehr als das, was man sehen und fühlen kann. Daher ist die Frage nach Gott so alt wie die Menschheit selbst. Sie ist die Frage nach dem, was absolut ist, was hinter der Schöpfung steht und ihr vorausgeht, nach dem Ewigen und Absoluten.

Die Frage nach Gott zeigt, dass der Mensch hinter dem Sichtbaren nach etwas sucht, was tiefer geht, was nicht vergänglich ist. Sie ist damit zugleich auch die Frage nach dem Universum, dem Leben, dem Tod und dem Leiden. Die Frage nach mir selbst und meiner Identität.

 

Der Mensch besitzt eine Ahnung von Gott

Diese existenziellen Fragen treiben jeden Erdenbürger um. Und das nicht nur in der Gegenwart, sondern schon seit es Menschen gibt. Fruchtbarkeitssymbole der Urzeit zeigen uns z. B., dass die Frage nach dem Woher des Lebens die Menschen schon damals umgetrieben hat. Ebenso finden sich vorwiegend bei den antiken Hochkulturen ähnlich klingende Schöpfungsgeschichten. Christen glauben: Die Ahnung oder sogar das Wissen von Gott hat dieser selbst in jeden Menschen hineingelegt. Ebenso die „Antenne“ für geistliche Fragen, für das Spirituelle, das Übernatürliche oder wie man es auch nennen mag (Apostelgeschichte 17,27).

 

Unterscheidungsmöglichkeit von Gut und Böse

Gott lässt uns in diesen geistlichen Fragen nicht allein. In der Bibel erfahren wir, dass er sich ausgewählten Menschen offenbart, sich ihnen gezeigt, mit ihnen gesprochen und sogar Bündnisse geschlossen hat (1. Mose 17,1-27; 2. Mose 19,1-24). Bevor er sich Einzelne aufgrund ihres besonderen Glaubens ausgesucht hat, um mit ihnen Geschichte zu schreiben, beurteilte er Menschen danach, inwieweit sie sich von ihrem Gewissen und ihrem Gerechtigkeitssinn haben leiten lassen. Seit dem Garten Eden können Menschen zwischen Gut und Böse unterscheiden (1. Mose 3,22) und das gilt bis heute (Römer 2,14-15).

 

In unterschiedlichen Kulturkreisen gab es unterschiedliche Gottesvorstellungen

Warum Gott sich besonders im Vorderen Orient (Mesopotamien, Kanaan) offenbarte, kann nur er selbst uns beantworten. In anderen Kulturkreisen Afrikas, Asiens, Amerikas usw. mussten die Menschen selbst nach ihm suchen und sahen in Himmelserscheinungen, im Kosmos, in Naturgewalten, besonderen Tieren usw. jeweils Götter, denen sie übernatürliche Kräfte zuschrieben und die sie mit Opfern oder Ritualen besänftigen oder beeinflussen wollten. Diese Gottheiten wurden dann direkt verehrt, angebetet; ihnen wurde geopfert oder es wurden Figuren nach den jeweiligen Vorstellungen und Annahmen zur Verehrung erstellt. So entstanden um den Erdball herum vieltausende Göttervorstellungen, die das Extreme, Unkontrollierbare und Unerklärliche im landschaftlichen, weltanschaulichen und kulturellen Umfeld fassbar machten.

Im Judentum und Christentum gibt es keine solcher Statuen oder Götzenbilder, die angebetet werden, da Gott viel zu groß und allumfassend ist, um ihn in einer Darstellung wiederzugeben. Er stellt sich auch als der Gott über allen Göttern dar, um wirklich deutlich zu machen, wie einzigartig er ist (5. Mose 10,17).

Trotzdem zeigt er sich uns in seinem Sohn, Jesus Christus (Kolosser 1,15) und in der Ebenbildlichkeit jedes einzelnen Menschen (1. Mose 1,26). Wir Menschen sind Gottes Abbild, sein lebendiges Zeugnis. Diese außergewöhnliche und einmalige Wertschätzung seiner besten Schöpfungstat finden wir in keiner anderen Kultur oder Religion. Der Mensch wurde geschaffen, um Kontakt mit Gott zu haben, ihn anzubeten und sein Leben von ihm und seinem Wort bestimmen zu lassen. Es versteht sich somit von selbst, dass nicht der Mensch oder das von ihm Geschaffene anbetungswürdig ist; anbetungswürdig ist allein sein Schöpfer, der nur durch Gedanken und Worte etwas kreiert.

 

Alle Gottesvorstellungen der Urvölker entbehren der göttlichen Offenbarung

Alle Gottesvorstellungen der Völker sind verkürzt, verzerrt und sehr menschlich, weil Gott sich ihnen nicht offenbart hat. Er hat sich sozusagen mit einem Schleier vor ihnen verhüllt. Auch im Alten Testament zeigte Gott sich nicht vollständig, sondern vor allem in der Offenbarung durch sein Wort. Erst durch das Erscheinen seines Sohnes, Jesus Christus, wurde Gott für seine Zeitgenossen, aber auch für uns durch die Überlieferung der Evangelien erkennbar. So traf Paulus in Athen auf eine Statue, die den unbekannten Gott darstellte (Apostelgeschichte 17,23). Die Griechen hatten also nicht mit dem Suchen nach dem Einen, dem Absoluten, abgeschlossen. Tatsachenberichte von Missionaren zeigen, dass auch die von ihnen besuchten Urvölker sehnlichst auf ihre Botschaft, das Evangelium, gewartet hatten. Sie spürten, dass ihre Götter ihnen keinen Frieden, kein Heil und Erfüllung brachten.

 

Sinnsuche ohne Gott

Auch heute sind Menschen ständig auf der Suche nach Heil und Erlösung. Wir stellen uns z. B. vor, dass Außerirdische unendlich viel intelligenter und weiser als wir sind. Science-Fiction-Filme handeln fast ausschließlich davon, dass wir entweder von Aliens vernichtet oder noch besser: von ihnen gerettet werden. Oder wir lieben filmische Helden mit übernatürlichen Kräften, die uns vor apokalyptischen Feinden der Menschheit beschützen.

Die Sehnsucht nach Rettung, Erleuchtung, dem Überschreiten von Grenzen und Naturgesetzen usw. ist tief im modernen Menschen zu finden. Seit der Aufklärung vor mehr als 200 Jahren spielt Gott aber kaum mehr eine Rolle bei der Suche nach Hilfe. Der Mensch sucht den Sinn nur noch bei sich selbst und dreht sich dabei um sich selbst. Aber die eigentliche Ursache unseres Suchens steckt in dem Wunsch, übernatürlichen/göttlichen Beistand und umfassende Antworten auf lebensentscheidende Fragen zu erlangen. Wir suchen Halt, Geborgenheit, Echtheit, Liebe, Annahme und Sicherheit letztlich bei einem höheren Wesen, das uns dies alles geben kann. Wir suchen nach Vergebung und tiefem Frieden in unserer Seele, nach harmonischen Beziehungen und nach einem gelingenden und erfüllten Leben. Und nur das Wort Gottes, in dem wir von seinem Sohn Jesus und seinem einmaligen vergebendem Handeln erfahren, gibt uns all das, was wir existenziell vermissen und brauchen.

 

Moderne Götter geben keine Erlösung

Astrologie, Esoterik, Spaß und Unterhaltung (Medien), Sport (Fußball), Selbstverwirklichung und Selbstoptimierung, um nur einige zu nennen,  können  sich für manche als die modernen Götter unserer Zeit entpuppen. Viele Zeitgenossen suchen Sinn in den oben genannten Lebensinhalten, zahlen viel Geld und verbringen viel Zeit dafür und damit. Wer sich an dem Begriff „Götter“ für die oben genannten Inhalte stört, mag nur einmal daran denken, dass Fußballstadien „Tempel“ genannt werden, sich Menschen auf dem Rasen vor den Vereinsfarben niederknien, Hymnen wie Bekenntnisse klingen und voller („heiliger“) Inbrunst gesungen werden, der „Fußballgott“ ins Spiel eingreift usw. Viele andere verbringen den Großteil eines Tages vor ihrem Handy, suchen, suchen und suchen und suchen …!

Diese modernen Götzen führen ebenso in die Irre wie die archaischen Götter der Vorzeit. Sie erlösen uns nicht, sie verschleiern und zerstören den eigentlichen Lebenssinn, geben auch keine Antwort auf unser Versagen und lassen uns mit unserer Schuld, Verzweiflung und Einsamkeit allein. Umso wichtiger erscheint es, den wahren, lebendigen und einzigen Gott des Himmels und der Erde und seinen Sohn, Jesus, kennenzulernen und ihm sein Leben anzuvertrauen. Beende hier deine berechtigte Suche nach dem einzig Wahren!

 

 

Dietmar Tober

Informationen

Geändert am: 7.4.2026
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